Wabtec stellt sich der Herausforderung, Feinstaub in Tunneln auf Schienennetzen durch Technologien zu reduzieren, die die Emissionen von Reibungsbremsen drastisch reduzieren.
Das Problem der Feinstaub in Tunneln
Es wurde nachgewiesen, dass der Feinstaubgehalt in den meisten Tunneln innerhalb städtischer Verkehrsnetze zu hoch ist. Dies ist ein besonderes Problem für die Nutzer von U-Bahnen, da die Netze größtenteils unterirdisch verlaufen. Bei Fernzügen, die in Tunneln verkehren, besteht jedoch ebenfalls Verbesserungspotenzial.
Fahrgäste, oft über Verbände, und Gewerkschaften der Tunnelarbeiter haben regelmäßig Alarm geschlagen, wenn es um Feinstaub in Tunneln geht. Im Laufe der Zeit ist dies zu einem echten Problem für die Bahnbetreiber geworden, die nun nach Lösungen suchen, um dieses Problem anzugehen.
Dem Problem der Reibung auf den Grund gehen
Die Reibungsbremse spielt möglicherweise eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Luftqualität im Tunnel. Moderne Züge verfügen zwar über sehr effiziente elektrodynamische Bremsen (E/D), die die Reibungsbremse weniger belasten als ältere Züge, aber die Lebensdauer eines durchschnittlichen Zuges liegt zwischen 30 und 40 Jahren, was bedeutet, dass es ein Jahr dauern wird, bis die älteren Züge durch moderne ersetzt werden.
Hinzu kommt, dass selbst in modernen Zügen die Leistung der E/D-Bremse bei etwa 5 km/h nachlässt, was bedeutet, dass auf den letzten Metern der Verzögerung immer noch die Reibungsbremse betätigt werden muss.
Wabtec hat eine Reihe von Green Friction-Werkstoffen entwickelt, die nicht nur die erforderliche Leistung für verschiedene Anwendungen gewährleisten, sondern auch die Emission von Bremspartikeln bei den feinsten Partikeln (PM 2,5 und PM 1) um bis zu 90% reduzieren können.